Herzlich Willkommen!

Diese Internetseite bündelt meine aktuellen und früheren Gartenaktivitäten. Von 2010 bis 2019 stand hier im Blog der Garten rund ums Haus meiner Eltern im Fokus - zahlreiche Beiträge behandelt vor allem die dortigen Schattenbeete und die die Anlage eines Kiesbeets. Dieser Garten existiert nach wie vor - ich wohne aber nun seit sieben Jahren ein Stück weit entfernt auf einer kleinen Landwirtschaft, wo langsam aber sicher ein neuer Garten entsteht. Diesen zeige ich ausführlich auf meiner Instagram-Seite. Daneben gibts es hier Infos über meine Bücher, Vorträge und Infomaterial verschiedenster Art. Stöbern Sie gern auch im Blogarchiv!

25. Mai 2011

Seltener Besuch: Holzbiene


Vor Kurzem konnte ich an meinem Anatolischen Mohn, Papaver triniifolium, der sich im Kiesbeet befindet, eine Holzbiene beobachten. Diese sehr wärmeliebenden Tiere sind hier am Alpenrand sehr seltene Gäste, ich kenne sie eigentlich nur aus der Wachau. Es handelt sich um eine Biene aus der Familie der Echten Bienen, die Totholz als Nistmöglichkeit benötigt.


Die Holzbiene ernährt sich von Nektar und Pollen der verschiedensten Pflanzen und fliegt eher langsam, weshalb man sie leichter fotografieren kann als andere Insekten ;-). Besonders schön sind ihre blau schillernden Flügel. Angeblich sticht die Holzbiene nur in höchster Not, sie wirkt auf mich jedoch sehr friedfertig, zumindest bei der Nahrungssuche. Wo sich ihr Nest befindet, habe ich noch nicht herausgefunden.

24. Mai 2011

Aktuell blühende Geranium (Mitte Mai, Ergänzung)


Das ist  eine Ergänzung zur letzthin gezeigten Geranium-Übersicht, da viele der psilostemon-Sorten schon einen Tag später erblüht sind (manche Geranium sind auch doppelt, so etwa ist 'Mrs. Judith Bradshaw' schon am letzten Bild, aber ich denke, sie ist ident zu G. gracile 'Golden Gracile', das ich hier ebenfalls mit drauf habe). Vermutlich werde ich eine eigene psilostemon-Sorten-Übersicht machen, sobald alle in Blüte sind.

Die Farben sind etwas zu kräftig, aber ich habe versucht, das Magenta bestmöglich einzufangen.
  1. cinereum var. subcaulescens
  2. 'Coton Goliath'
  3. clarkei 'Kashmir Purple'
  4. 'Dragon Heart'
  5. 'Eva'
  6. gracile 'Golden Gracile'
  7. gracile 1
  8. gracile 2
  9. 'Kanahitobanawa' (oder 'Red Propellors')
  10. 'Madelon'
  11. 'Mrs. Judith Bradshaw'
  12. x oxonianum 'Trevor's White' (Schatten)
  13. x oxonianum 'Trevor's White' (Sonne)
  14. psilostemon
  15. psilostemon unbekannt
  16. richardsonii
  17. 'Sirak'

22. Mai 2011

Gartenansichten Ende Mai


Nach einigen wenigen Litern Regen sieht es im Garten jetzt doch schon recht üppig aus. Im Beet gegenüber unseres Vorplatzes beginnt nun langsam die Blütezeit von Nepeta, Geranium und anderen Frühsommerstauden wie der Nachtviole (Hesperis matronalis). Das Gras links sieht im Moment noch sehr mickrig aus, aber in einigen Monaten wird es dort die auffälligste Pflanze sein.


Ich fand Iris schon immer schön, aber nicht immer wollten sie in unserem Garten so üppig wachsen und blühen, wie mir das gefallen hätte. Oben gezeigte Pflanzen stammen von einer freundlichen Irissammlerin, die bei einem Forumstreffen einer Freundin von mir zahlreiche Ableger mitgab. Das war im Herbst 2009. Im folgenden Frühjahr legte ich oben zu sehendes Beet neu an und platzierte die vielen kleinen Irisableger an der sonnigen und trockenen Südseite. Im letzten Jahr haben sie fleißig Laub produziert und sich vergrößert, heuer haben sie auch mit Blüten losgelegt. Es ist ein etwas buntes Beet geworden, aber ich finde es schön :-).

Rechts sieht man meinen endlich namentlich bestimmten Papaver triniifolium, den Armenischen Mohn. Er bildet dicke Stämme, an denen die zahlreichen Blüten erscheinen, die nur morgens so richtig schön sind. Durch die Hitze des Tages verwelken sie schon um die Mittagszeit. Ich hoffe, diese schöne Pflanze sät sich zahlreich aus!


Eine Freude sind meine vielen Lauchpflanzen, die ich im Beet von 2010 versenkt habe. Es handelt sich um die Sorten 'Gladiator' und 'Mount Everest' (weiß), die sich hoffentlich bald zahlreiche vermehren werden. Ich mag es, wenn Blüten so weit über dem restlichen Beet schweben.


Das Kiesbeet südlich und westlich vom Haus läuft nun langsam zur Hochform auf. Besonders schön sind die seltsamen Blütenstände von Nectaroscordum siculum ssp. bulgaricum, dem Bulgarenlauch. Im Blühen hängend, stellen sich die einzelnen Blüten dann bis zur Samenreife auf. Es ist etwas schade, dass man die Glöckchen nicht besser sieht, denn sie sind grün-weiß-rosa gestreift. Die weiß-lila Irissorte 'Wabash' muss dringend aufgenommen werden, denn sie blüht kaum mehr. Ich schreibe das einfach mal hier, vielleicht denke ich dann im Sommer dran.


Neben den deutlich bunten Iris tauchen nun im Garten auch immer mehr zarte Kombinationen auf. Eine davon ist Geranium phaeum 'Album' zusammen mit Athriscus sylvestris 'Ravenswing', einem dunkelblättrigen und vor allem auch dunkelstängeligem Doldenblütler, der zarte, reich verzweigte Blütenstände trägt (man sieht ihn auch ganz rechts im ersten Bild dieses Posts). Rechts ist Linum perenne, der blaue Lein, der durchs Kiesbeet vagabundiert und sich hoffentlich heuer reichlicher aussät als in den letzten Jahren.

17. Mai 2011

Endlich wieder Blattkombinationen

Jetzt, wo die Zeit der kleinen Frühlingssschattenstauden vorüber ist, übernehmen in den schattigeren Beeten Blattschmuckstauden. Wegen ihrer Vielfalt von unschätzbarem Wert sind dabei Hostas, da sie in allen Größen und sämtlichsten Blattzeichnungen erhältlich sind und daher recht einfach effektvoll verbunden werden können.


Am linken Bild seht ihr ein schon etwas älteres Hostabeet in ungünstiger Lage - sehr trocken unter einer Salweide -, wo ich verschiedene Farben und Formen von Hostas mit wenigen anderen Stauden (Adiantum pedatum, Geranium macrorrhizum, Tiarella, weitere Farne) kombiniert habe. Die blaue Hosta links ist 'Hosta 'Deanes Dream'', dahinter die großartige 'War Paint', daneben 'Brother Stefan', eine, von der ich den Namen nicht weiß (die mit Gelb in der Mitte), rechts hinten H. montana 'Aureo-Marginata', links vorne 'Kisuji' und daneben 'Harry van de Laar'.

Das rechte Bild zeigt den Vordergrund meiner Frühlingsstaudenrabatte. Die angeknabberte Hosta (ich nehme ja kein Schneckenkorn, da darf ich mich nicht ärgern) ist 'Touch of Class' und die grünen Blätter gehören Peltoboykinia tellimoides, einer ausgesprochen anspruchslosen und schönen Schattenstaude, die unergründlicherweise kaum angeboten wird. Der Bodendecker im Vordergrund ist Chrysosplenium alternifolium, rechts steht eine Heuchera unbekannten Namens und im Hintergrund schließt der Schattenstaudendschungel an (Details bitte erfragen).



Vier besonders schöne Hostas möchte ich noch im Detail zeigen, von oben links nach unten rechts: 'Moonstruck', 'Kisuji' (vom ersten Bild), 'Kiwi Full Monty' und 'Shade Fanfare'. Bei zwei Bildern sieht man den Schredder, mit dem ich mulche, was einerseits Unkraut abhält, anderseits den Boden feucht hält und nochdazu die Bodenstruktur verbessert, wovon auch die Hosta profitieren (und ich, da ich so gut wie nie gießen muss, außer bei Neupflanzungen).

16. Mai 2011

Aktuell blühende Geranium (Mitte Mai)

Heute habe ich es endlich geschafft, alle aktuell blühenden Geranium zu scannen. Natürlich habe ich ein paar vergessen, dafür habe ich entdeckt, dass ein Scan mit offenem Scanner einen tollen dunklen Hintergrund ergibt. Ich habe den Hintergrund, der leider nur fast schwarz war, mit Photoshop komplett geschwärzt. Leider war ich zu wenig ausdauernd, was die Bearbeitung betrifft, in der großen Version finden sich einige unschöne Ränder.

Ich schätze an den Scanübersichten, dass man die Größe der Blüte und die Farben der Geranium gut vergleichen kann. Geranium phaeum sind oben, dann Geranium pratense und Verwandte (+ Hybriden), ehe Geranium x oxonianum und Geranium sylvaticum abschließen.

1.       albanum
2.       aristatum
3.       asphodeloides
4.       clarkei ‚Northtumberland Lavender Queen‘
5.       ‚Distant Hills‘ (collinum x pratense)
6.       erianthum
7.       himalayense
8.       ‚Johnson’s Blue‘ (himalayense x pratense)
9.       macrorrhizum
10.   maculatum ‚Espresso‘
11.   maculatum (Dark Form)
12.   x magnificum
13.   ‚Melinda‘ (endressii x sylvaticum 'Mayflower')
14.   ‚Mrs. Jean Moss‘ (palustre 'Tidmarsh' x ? )
15.   ‚Mrs. Judith Bradshaw‘ (renardii x ?, eventuell gracile)
16.   x oxonianum ‚Hollywood‘
17.   x oxonianum ‚Phoebe Noble‘
18.   x oxonianum ‚Rebecca Moss‘
19.   x oxonianum ‚Sue Cox‘
20.   x oxonianum ‚Walters Gift‘
21.   x oxonianum Sämling
22.   phaeum ‚Conny Broe‘
23.   phaeum ‚Green Ghost‘
24.   phaeum ‚Judith’s Blue‘
25.   phaeum Sämlinge
26.   pratense ‚Primadonna‘
27.   pratense Sämling
28.   reflexum
29.   ‚Richard Nutt‘ (sylvaticum x pratense)
30.   sanguineum
31.   ‚Stephanie‘ (peloponnesiacum x renardii ?)
32.   sylvaticum ‚Album‘
33.   sylvaticum ‚Amy Doncaster‘
34.   sylvaticum ‚Baker’s Pink‘
35.   sylvaticum ‚Birgit Lion‘
36.   sylvaticum ‚Coquetdale Lilac‘
37.   sylvaticum ‚Dr. Tassilo Schütze‘
38.   sylvaticum ‚Ice Blue‘
39.   sylvaticum Sämling
40.   ‚Tiny Monster‘ (sanguineum x wlassovianum ?)

Ganz besonders freuen mich G. sylvaticum in Sorten, sowie jene Pflanzen, die ich im Sommer 2009 aus England und den Niederlanden mitgebracht habe. Besonders reichblütig sind das langnamige clarkei ‚Northtumberland Lavender Queen', 'Distant Hills' und 'Richard Nutt'. Ich habe in der Übersicht die Eltern der Hybriden, falls bekannt, mit angeführt, damit man verwandte Arten auf der Übersicht vergleichen kann.

edit: Eigener PC, neues Bild ;-), die Farben waren ja furchtbar trübe!

10. Mai 2011

Epimedium in Blüte II

  1. ‚Amber Queen‘
  2. ‚Asiatic Hybrid‘
  3. ‚Domino‘
  4. ‚Emperor‘ (syn. ‚Phoenix‘)
  5. chloropetalum
  6. grandiflorum
  7. grandiflorum ‚Buckland Spider‘
  8. grandiflorum ‚Chris Norton‘
  9. grandiflorum ‚Lilafee‘
  10. grandiflorum ‚Roseum‘
  11. grandiflorum Sorte ?
  12. ‚Jörg‘
  13. ‚Kaguyahime‘
  14. stellulatum ‚Wudang Star‘
  15. x perralchicum ‚Frohnleithen‘
  16. x versicolor ‚Sulphureum‘

Bevor die Epimediumblüte für dieses Jahr Geschichte ist, reiche ich meine zweite Blütenübersicht über diese sehr gartenwürdige Pflanzengattung nach. Ich habe in der Blümchenauslese vor ein paar Wochen einen Artikel über diese hübschen Halbschattenpflanzen geschrieben, falls sich jemand näher informieren möchte.

Hier befindet sich meine erste Blütenübersicht vom 12. April.

    9. Mai 2011

    Gartentage in Freising - Nachlese 2/2: Staudensichtungsgarten Weihenstephan

    Wie gestern angekündigt, zeige ich euch heute die Bilder aus dem Staudensichtungsgarten Weihenstephan. Die Anlage befindet sich auf einem sanften Hügel und ist von alten Bäumen voller zwitschernder Vögel umgeben, sodass man sich, obwohl die Stadt Freising nicht weit entfernt ist, weitab jeglicher Zivilisation wähnt. Ich habe den Garten mittlerweile zum fünften Mal besucht - vier Mal davon war Anfang Mai und die Gartentage in Freising - und er war wieder völlig anders als bisher. Die gezeigten Bilder wurden bis auf die ersten beiden, die von meinem Vater stammen, von mir aufgenommen und zeigen einige Eindrücke, die mir am besten gefallen haben.


    Links seht ihr mich, fasziniert vom großen Tulpenbeet und völlig ins Fotografieren vertieft. Es war schon halb 7 Uhr abends und das Abendlicht fiel seitlich in die Blüten hinein, was eine wunderschöne Stimmung ergab. Leider lagen aber auch schon viele Bereiche des Gartens im Schatten, sodass ich nicht alle sehenswerten Beete auch fotografieren konnte.


    In Weihenstephan werden Stauden und Pflanzengesellschaften auf ihre Tauglichkeit getestet. Einige der langen Beete sind daher nicht fix, sondern werden alle paar Jahre umgestaltet. Das Beet oben gibt es schon länger, es beherbergt  - so ich den Plan im Internet richtig lese - trockenheitsverträgliche Beet- und Wildstauden. Anfang Mai überwiegen die silbernen Blattaustriebe, die spitzen Elemente von Iris und Yucca, sowie das dazu passende Nepeta-Blau.


    Mein Lieblingsbeet war dieses hier, ich denke es zeigt eine Pflanzengesellschaft für feuchte Böden und ist ziemlich neu, denn auf meinen Bildern von letztem Jahr sah es noch sehr unspektakulär und neugepflanzt aus. Eigentlich sind es drei Beete, getrennt von einem Rasenstreifen, die sich ausschließlich aus Gelb- und Blautönen sowie Weiß zusammensetzen. Im Moment sind Euphorbia palustris, Caltha palustris (falls ich sie richtig erkannt habe) und Trollius für das Gelb zuständig; Symphytum, Polemonium und Camassia für (Hell)Blau und weißes Polemonium bringt Licht in das Beet. Es erscheint erstaunlich, dass nur mit diesen wenigen Pflanzen eine so tolle Wirkung möglich ist!




    Auf den beiden letzten Bildern erkennt man, dass die beiden Beete eigentlich sehr schmal sind. Früher im Jahr waren offenbar Narzissen in Blüte, später übernehmen Iris sibirica; das Gelbgrün wird von Alchemilla weitergetragen. Ich wäre sehr gespannt, wie diese Pflanzung im Sommer aussieht!


    Völlig anders ist dagegen dieses Beet gestaltet. Im Moment fallen die weißen Tulpen am meisten auf, aber es befinden sich noch viele weitere spannende Pflanzen in diesem Bereich, den ich in den letzten vier Jahren immer ganz besonders toll empfunden habe. Es sind vorrangig Trockenstauden, die hier gepflanzt wurden, so die leuchtend orange Euphorbia griffithii, Asphodeline, Nepeta, einige Gräser und viele Stauden, die man jetzt noch nicht so richtig erkennen kann (und ich habe keine Schilder gelesen, leider).




    Das waren nun meine Eindrücke aus dem Sichtungsgarten. Nunja, nicht alle, aber der Post ist lange genug ;-). Wer in die Nähe von Freising kommt, sollte sich diese tollen Anlagen auf keinen Fall entgehen lassen, der Eintritt ist frei, geöffnet ist von 9 Uhr bis 18 Uhr. Die Beete sind das ganze Jahr über eine Augenweide, in wenigen Wochen beginnt die Paeonien-Blüte, im Herbst gibt es Astern und Helenium sowie zahlreiche andere Staudengattung, die momentan gesichtet werden. Einen Besuch ist der Staudensichtungsgarten auf alle Fälle wert!

    8. Mai 2011

    Gartentage in Freising - Nachlese 1/2

    Für Garten- und Pflanzenfreunde im süddeutschen und österreichischen Raum sind die Gartentage in Freising, die traditionell am Muttertagswochenende im Mai stattfinden, die Veranstaltung des Jahres. Meine Familie und waren heuer schon zum vierten Mal dabei, die Gartentage selbst fanden aber bereits zum 15. Mal statt. Das Ausstellungsgelände befindet sich im und rund um das Landratsamt Freising in mehreren Innenhöfen, Durchgängen und mit alten Bäumen bestandenen Parkbereichen.


    Über 130 Aussteller, der deutliche Schwerpunkt davon mit Pflanzen, erfreuten die unterschiedlichsten Beuteschemata: Es gab viele Stauden, aber auch Tomaten, Chilis, exotische Kübelpflanzen, Obstgehölze, Bonsais, Knollenpflanzen, Orchideen, Balkonblumen und Wasserpflanzen, sowie Gartenwerkzeug, Deko verschiedensten Materials, Keramiken, Gewürze, Marmeladen, Hüte und Gartenmöbel (und etliches, das ich vergessen oder übersehen habe).


    Durch die vielen Bäume am Gelände blieben die Temperaturen auch am Nachmittag angenehm, wobei heuer die Witterung generell sehr angenehm und freundlich war. Dementsprechend zahlreich erschien auch das Publikum: Bereits am Freitag soll es zeitenweise ziemlich eng gewesen sein und manche Aussteller, die von weiter her kamen und ihre Präsentationsflächen nicht wieder auffüllen konnten, waren Samstag morgens schon merkbar schütter bestückt. Trotzdem fand ich noch genügend Schätze für mich. Zusammen mit den Vorbestellungen waren es für die Maße unseres Autos bedenkliche Mengen - ich kaufte ja nicht alleine ein, auch meine Eltern waren mit.


    Für Freunde von besonderen Stauden gab es ein reichhaltiges Angebot. Wer Schattenstauden liebt, wurde ebenso fündig wie Liebhaber von Iris; Hosta wurden gleich von mehreren Anbietern feilgeboten. Wie bei Märkten üblich, lag das Hauptaugenmerk bei den mitgebrachten Pflanzen auf der aktuellen Blütezeit, wodurch es neben vielen anderen zahlreiche Geums gab, erste Geranium, Papaver orientale und natürlich Paeonien. Schade war, dass es heuer keine Farnexperten ausstellte, denn gerade bei Farnen hätte ich sicher umfangreicher zugeschlagen (wobei es spannend gewesen wäre, zu wissen, wo ich die dann untergebracht hätte. Vielleicht eine zweite Kiste auf meinem Schoß gestapelt?).


    Neben den käuflichen Elementen bieten Gartenmärkte natürlich auch viele interessante und erfreuliche Situationen. Dazu gehört der Austausch mit Bekannten und neuen Pflanzenfreaks, das entspannte Bummeln durch die Reihen, wenn abends die Leute weniger werden und natürlich die Freude, selber tolle Pflanzen gefunden zu haben. Ich habe eine Zeit lang am Stand von Sarastro verkauft und ich habe mich darauf schon richtig gefreut, denn Pflanzen zu erbeuten, macht vielen Leuten ganz offensichtlich große Freude - zumindest sind so gut wie alle bei bester Laune. Ganz besonders hat mich gefreut, dass sich tatsächlich eine Leserin dieses Blogs bei mir geoutet hat. Liebe Sanicula, es war nett, mit dir geplaudert zu haben!

    Als Abschluss am Abend waren wir, wie fast jedes Jahr, im Staudensichtungsgarten Weihenstephan. Die Fotoausbeute dort war jedoch so umfangreich, dass ich damit morgen einen eigenen Beitrag füllen werde.

    Wer noch weitere Eindrücke vom Markt sehen will, kann im Webalbum von Martina Meidinger viele der Ausstellerstände betrachten.

    (die obenstehenden Bilder in diesem Blogbeitrag stammen von meinem Vater und mir)

    6. Mai 2011

    Alles wächst - und Gartentage in Freising


    Nach der kühlen Witterungsperiode vergangene Woche ist der Garten nun vollends am Durchstarten. Erstes Dschungelfeeling kommt durch die sich innerhalb weniger Tage entfalteten Blätter von Astilboides tabularis, dem Tafelblatt, auf. Aber auch sonst legt alles los. Fotografisch kommt man kaum mehr hinterher!

    Ich werde damit noch mehr ins Hintertreffen kommen, da ich dieses Wochenende in Freising verbringen werde. Am Samstag helfe ich am Stand von Sarastro verkaufen - es würde mich sehr freuen, wenn ich jemanden von euch dort treffen würde! Die Gartentage in Freising sind im Raum Süddeutschland und Österreich sicher das Highlight der Saison und bei dem tollen Wetter, das da auf uns zukommt, werden sie bestimmt noch besser zu genießen sein als ohnehin schon.

    Schönes Wochenende und bis bald!

    4. Mai 2011

    Inhaltsverzeichnis dieses Blogs

    Dieser Eintrag wird auf der Startseite rechts oben angepinnt und soll einen Überblick über die bereits behandelten Themen bieten. Wird von Zeit zu Zeit aktualisiert. Stand: 25.Mai 2011


    Arbeiten

    Herstellung von Lauberde
    Rückschnitt von Staudenbeeten - wann
    Arbeiten Anfang Februar
    Schreddern


    Collagen

    Blumenzwiebel-Übersicht
    Epimedium 1
    Epimedium 2
    Geranium (Mitte Mai) 
    Geranium (Mitte Mai, restliche)


    Gartenansichten

    Morgentau im September
    Staudenbeete am 9.Oktober 2001
    Staudenbeete am 10. Oktober
    Staudenbeete Ende Oktober
    Was blüht Anfang November?
    Staudenbeete Mitte November
    Gräser und Stauden im Spätherbst

    Der Garten im Winter 2 3
    Schöne Samenstände 1 2 3

    Der Garten im April
    Beete entlang der Straße
    Der Garten Ende April
    Gartenansichten Ende Mai


    Geranium

    Geranium am 20. September 2010
    Pflegemaßnahmen im Frühling
    Austriebe
    Erste Blüten (Ende April)
    Blühende Geranium (Mitte Mai)
    Blühende Geranium (Mitte Mai, Ergänzung)


    Schattenbeete und Schattenpflanzen

    Ende September
    Blüten Anfang Oktober
    Herbstfärbung (Jeffersonia, Syneilesis...)
    Schattenstauden Anfang November

    Erste Austriebe Anfang Februar
    Erste Blüten
    Schattenbeete Mitte März (Hepatica)
    Hepaticas in Vollblüte
    Schöne Austriebe
    Frühling im Schatten 1  2
    Frühlingsplatterbsen
    Austrieb der Farne
    Blattkombinationen im Mai 


    Tiere im Garten

    Holzbiene


    Vorher-Nachher-Bilder

    Staudenbeet 2009
    Dauerhaftigkeit von Staudenbeeten
    Schattenbeete im Jahreslauf


    Gartenmärkte und Bilder aus anderen Gärten

    Staudenmarkt in Berlin, April 2011
    Gartentage in Freising, Mai 2011
    Staudensichtungsgarten Weihenstephan, Mai 2011