17. April 2011

Beete entlang der Straße


Unser Grundstück grenz an einem Ende an eine Straße, entlang derer ein schmaler Rasenstreifen verläuft. Im vergangenen Jahr habe ich begonne, im Garten überzählige Pflanzen oder Ableger, die Bekannte für diesen Zweck gespendet haben, dort anzuordnen und zu gruppieren. In einem Abschnitt habe ich den Rasen ganz entfernt, an anderer Stelle gibt es noch Rasen, der von einem Beetband begleitet wird, das unseren Gartenzaun etwas tarnen soll.


Ich habe dort Phlomis russeliana gepflanzt, Nepeta, Agastachen, Stachys byzanthina, Miscanthus, Iris, Bergenien, Dianthus, Centaurea, Geranium, Pennisetum, Persicaria und viele, viele weitere. Da das Beet sehr lang ist und die Straße gebogen ist, liegt der südliche Zeit des Beets länger im Schatten, daher finden sich dort mehr Schattenstauden als am nördlichen Teil. Der Kies in den Beeten dient der Optik und verhindert den Anflug von Unkraut und wenn eins auftaucht, kann es leichter gejätet werden. Im Herbst habe ich dann noch zahlreiche billige Zwiebelmischungen dort versenkt und mittlerweile gefällt mir das Beet, obwohl nicht viel Gedanken an die Planung verschwendet wurden, ziemlich gut.


Auf diesen Bildern sieht man mehr Zaun und Straße und merkt auch, dass die Situation ohne Bepflanzung eher nicht so hübsch ist. Ich werde im Laufe des Jahres einige Bilder machen, die die weitere Entwicklung der Straßenrabatte dokumentieren. Ich bin schon gespannt, wie sich alles entwickeln wird! Ganz sicher habe ich wieder zu dicht gepflanzt *gg*.

Kommentare:

  1. Ich freue mich immer sehr, wenn Gärtner daran denken, Passanten eine Freude zu machen. Auch die Mitmenschen, welche morgens, auf dem Weg zur Arbeit, schnell mit dem Auto vorbeifahren, erhaschen einen Blick - und der Tag beginnt viel schöner.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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  2. Das sieht sehr schön aus, wie sich das Beet in die Kurve 'schmiegt'! Da werden sich bestimmt viele Nachbarn und Passanten auch dran erfreuen! Bin gespannt auf weitere Bilder.
    Liebe Grüße, Marlies

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  3. Wunderschön sieht das aus! Was für eine Freude für vorbeifahrende oder spazierende Menschen. Und sicher macht das auch neugierig auf das, was sich hinter dem Zaun verbirgt, wenn es schon von draußen so herrlich aussieht!
    Aber sag', habt ihr kein Problem mit Hundebesitzern, die hier ihre Hunde zum "Geschäft"-Machen ausführen? Bei uns hier wird da vor gar nichts halt gemacht. Das schöne, bunte Fleckerl würde wahrscheinlich erstens als Selbstbedienungsblumenladen und zweitens als luxuriöses Hundeklo gesehen...
    Liebe Grüße, Margit

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  4. Das Beet kommt bei den Leuten sehr gut an, ich kriege das meist mit, wenn sie vor dem Zaun etwas darüber sagen. Direkt angesprochen hat mich darauf aber noch niemand.

    Bisher ist bis auf zwei Tulpen noch nichts weggekommen. Die hat aber vielleicht auch jemand aus Versehen abgebrochen oder ein Kind oder Tier ist reingelaufen. Hundebesitzer gibt es hier nicht so viele, außerdem gibt es genug andere Freiflächen, damit verteilt sich das Problem.

    Ich habe bei der Pflanzung dort sehr darauf geachtet, keine Lieblingspflanzen oder Einzelstücke zu setzen, damit ich mich emotional nicht zu sehr binde und ich es nicht zu persönlich nehme, falls dem Beet mal was passiert... (das war der Plan. Mittlerweile sehe ich das nicht mehr ganz sooo locker ;-)).

    LG, Katrin

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  5. Danke für deine Antworten, Katrin!

    LG, Margit

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