Herzlich Willkommen!

Diese Internetseite bündelt meine aktuellen und früheren Gartenaktivitäten. Von 2010 bis 2019 stand hier im Blog der Garten rund ums Haus meiner Eltern im Fokus - zahlreiche Beiträge behandelt vor allem die dortigen Schattenbeete und die die Anlage eines Kiesbeets. Dieser Garten existiert nach wie vor - ich wohne aber nun seit sieben Jahren ein Stück weit entfernt auf einer kleinen Landwirtschaft, wo langsam aber sicher ein neuer Garten entsteht. Diesen zeige ich ausführlich auf meiner Instagram-Seite. Daneben gibts es hier Infos über meine Bücher, Vorträge und Infomaterial verschiedenster Art. Stöbern Sie gern auch im Blogarchiv!

28. Februar 2011

HP-Update und aktuelle Gartenarbeit


Da im Sommer meist ohnehin zu wenig Zeit dafür bleibt, habe ich in den letzten Tagen die Geranium-Profile auf meiner Homepage ergänzt und erweitert (www.geranium.at). Eigentlich wäre es ja mein Ziel, irgendwann zumindest alle eigenen Geranium (im Moment ungefähr 130... ich weiß es nicht so genau) mit Blütenfoto und Blattabbildung erfasst zu haben. Leider klingt das viel einfacher, als es ist: Jedes Jahr im Winter fehlen Bilder und im Sommer vergesse ich darauf, die betreffenden Pflanzen zu fotografieren. Auf den ersten drei Seiten der Profile habe ich nun alle existenten Blatt- und Blütenbilder ergänzt und auch alle Geranium, die letztes Jahr neu in meinem Garten zu finden waren (Geranium 'Melinda', 'Danny Boy', 'Mrs. Jean Moss' und 'Madelon', um nur ein paar zu nennen) - (die Bilder von oben links nach rechts unten: koraiense, maculatum (Typ Oudolf), macrorrhizum, 'Eva').



Im Garten war heute Strauch- und Baumschnitt angesagt. Für die nächsten Tage, die ja sonnig sein sollen, habe ich eine umfangreiche Liste von Dingen, die erledigt werden sollen:
  • rund um die Sedums herumstechen (sie kippen dann im Sommer nicht um)
  • die Schattenbeete mit Laubhumus und Schredder mulchen
  • Zwiebelpflanzen düngen (als ich das zuletzt gemacht habe, waren noch nicht alle sichtbar)
  • die restlichen Staudenbeete schneiden
  • Galanthus teilen und neu pflanzen
  • Stauden- und Strauchrückschnitt wegfahren (puh)

22. Februar 2011

Wie dauerhaft sind Staudenbeete?

Der Garten ist, wie für die aktuelle Jahreszeit in unseren Breiten auch zu erwarten, verschneit und eingefroren. Daher nutze ich die hoffentlich nur mehr wenigen Wochen, um Themen und Bilder der vergangenen Jahre zu thematisieren. 


Die Titelfrage nach der Dauerhaftigkeit von Staudenbeeten ist natürlich rhetorisch gemeint, zumindest aus meiner Sicht. Bisher gelang es mir nämlich noch nie, ein Staudenbeete zu anzulegen und ein Ergebnis zu erzielen, das über mehrere Jahre hinweg möglichst ähnlich ausgesehen hätte. Warum das nicht funktioniert, hat vielfältige Gründe: Stauden wachsen schneller als erwartet, sie fühlen sich nicht wohl und verschwinden, sie werden zu dicht gepflanzt (oh ja, ich bekenne mich) und verdrängen sich gegenseitig, sie kümmern oder sie überwuchern ihre Nachbarn.

Aber auch die je nach Jahr unterschiedlichen Witterungseinflüsse verändern das Aussehen von Staudenbeeten – manchmal funktionieren Kombinationen, ein anderes Mal verpassen sich die eigentlich einander zugedachten Pflanzen. So passiert bei einem Staudenbeet, das ich im April 2009 angelegt habe. Die südwestliche Seite, die auf den Bildern in diesem Blogeintrag zu sehen ist, wurde mit Stauden bepflanzt, die ab Ende Juni bis zum Frost blühen: Galega x hartlandii 'Alba', Phlox paniculata, Agastache 'Black Adder', Agastache 'Linda', Boltonia 'Snowbanks', Oenothera speciosa 'Alba', Orlaya grandiflora, Deschampsia caespitosa 'Goldtau', Sedum 'Iceberg', Calamintha nepeta ssp. nepeta, Solidago caesia, Aster laevis 'Arcturus', Monarda 'Ou Charme', Aster ericoides, Coreopsis tripteris, Gaura lindheimerii, Nepeta 'Pool Bank' und andere.


Im Juli 2009 hatten die weißen Galegas ihren großen Auftritt. Gemeinsam mit der weißen Oenothera, der Gaura, ohne mein Zutun aufgetauchtem roten Fuchsschwanz (Amaranth) und den roten Achilleas ergab sich damit ein faszinierend rot-weiß-grünes Gesamtbild. Rosa und Lila kamen erst einige Wochen später mit Phlox, Agastachen und Nepeta.



Ab September übernahmen im Beet Astern und besonders Agastache 'Linda', die ich mit jeweils zwei Pflanzen an zwei Stellen gesetzt hatte (das linke untere Bild zeigt die Pflanzung 5 Monate nach der Anlage, so kräftig können Beete wachsen!). Eindruck machte auch die weiße Boltonia 'Snowbanks', die in den Monaten zuvor einen ruhigen und gleichmässigen Hintergrund für die anderen Stauden ergeben hatte.


Die obenstehenden Bilder des Beets sind alle aus dem Jahr 2009. Natürlich glaubte ich nicht, dass das Beete in der Saison 2010 ganz genauso aussehen würde, aber ich dachte doch, es wäre zumindest ähnlich. Doch weit gefehlt. Agastache 'Linda' kam nur schlecht über den Winter und ihre Reste wuchsen so langsam los, dass ihnen von anderen Stauden das Licht genommen wurde, weshalb sie dann, als ich mal nachschauen wollte, auch einfach verschwunden waren. Aber statt Löchern gab es im Beet trotzdem überbordende Fülle, da die rosa Monarden nach einem Jahr Eingewöhnung plötzlich loslegten. Da fiel auch nicht weiter auf, dass die pinkfarbige Aster nicht mehr im Beet weilte. Schade war, dass sich Orlaya grandiflora zwar ausgesät hatte, aber selbst ausgesät viel früher blüht, als wenn man Pflanzen geschenkt bekommt. Zur Blütezeit der Galegas war sie folglich schon lange welk.


Leider waren auch die Achilleas verschwunden und Fuchsschwänze ließ ich nur im Nachbarbeet aufkommen. Somit war mein toller weiß-roter Juliaspekt völlig demontiert. Dafür blühte nun das Deschampsia in Überfülle und fing - wie man im linken Bild gut sehen kann - Morgentau und Licht in seinen feingliedrigen Blütenbüscheln. Diese verfärbten sich bis in den September hinein golden, sodass ich zusammen mit Coreopsis tripteris und Solidago caesia im Spätsommer das Beet von Lilatönen auf Gelb/Blau/Golden umtönen konnte (nunja, Glück war auch dabei).

Nun habe ich mich in die Phlox-Monarda-Galega-Deschampsia-Agastachen-Kombi verliebt, nur fürchte ich, sie könnte dieses Jahr ganz anders aussehen; womöglich fehlen diesmal die blauen Agastachen, die Monarden spinnen oder der Phlox ist zu groß/zu hoch/zu breit und verdrängt die Galegas - es könnten viele Dinge passieren. Wenn man bedenkt, wie stark das Beet 2009 von Agastache 'Linda' geprägt war, die 2010 völlig fehlte, dann ist es unmöglich vorherzusehen, wie das Beet 2011 aussehen wird - ich warte daher einfach und zeige euch dann, was von meinem Garten besonders schön oder ausgesprochen schrecklich gelöst wurde ;-).

(das Bild mit Phlox im Morgenlicht reiche ich beim Fotowettbewerb im gardening-gone-wild-Blog zum Thema 'Genus Loci' ein, da dieses Beet im vergangenen Jahr ganz sicher eine der schönsten Stellen im Garten war)

10. Februar 2011

Erste Gartenarbeiten


Gutes Gartenwetter will genutzt werden: Obwohl es nicht mehr so warm war wie in den letzten Tagen, so gab es doch Sonnenschein und noch genug zu tun. Die von mir bereits im Winter erwähnte Hecke wurde heute zum Teil geschnitten, in erster Linie Cornus sanguinea, der hoffnugslos überaltert meterlange in sich verworrene Triebe produziert hat. Der riesige Schnitthaufen stammt von ungefähr einem Fünftel der betreffenden Pflanze. Ich hoffe, meine Schattenbeete haben jetzt etwas mehr Licht.

Außerdem habe ich jene Zwiebelpflanzen, die schon sichtbar waren, nach Rücksprache mit andern Zwiebelpflanzenbesitzern vorsichtig gedüngt. Gerade bei großen Narzissenhorsten oder Beständen, die nur mehr wenige Blüten ausbilden, sollte das die Blüte für nächstes Jahr garantieren. Blumenzwiebel wachsen ja im Winterhalbjahr und wenn man erst düngt, wenn sie blühen, haben sie nicht mehr viel von den Nährstoffen. Man sollte sie also entweder im Herbst mit Hornspänen bedenken (was ich jeder Jahr vergesse) oder jetzt beim Austrieb mit schneller verfügbarem Dünger. Tomatendünger in meinem Fall, der höhere Kaliumgehalt wirkt sich positiv auf den Zwiebelaufbau aus - Kompost würde zu spät verfügbar werden, der ist sonst das Mittel meiner Wahl, allerdings auch eher stickstoffhältig, ebenso wie Blaukorn, das ginge auch, aber nur sehr dosiert.




Die beiden großen Staudenbeete, gemeinsam ungefähr 90m² groß, waren schon vorgestern dran. Es treiben schon allerlei Zwiebelpflanzen aus, daher war es vernünftig, die Arbeiten gleich zu erledigen. Falls es doch wieder schneit und dann länger sehr nass ist, könnte ich dann lange nicht mehr in die Beete und müsste immer komplizierter herumturnen, um nichts zu zertreten.

7. Februar 2011

Erste Austriebe


Das warme Wetter - heute +12,2°C - hat jetzt fast in allen Gartenecken den Schnee schmelzen lassen. Und entgegen aller Erwartungen sind sofort die ersten Austriebe aufgetaucht! Links oben sieht man Adonis 'Fukujukai', das allerdings schon vom ersten Schnecken angeknabbert wurde, zum Glück nur ein kleines bisschen. Rechts Cyclamen coum, die stehen allerdings hinter dem Haus und waren bis gestern noch unter dem Schnee, daher sind sie noch weiter zurück.


Hepatica nobilis sind in meinem Garten sehr zahlreich vertreten. Diese erste Blüte habe ich an einer sonnigen Stelle gefunden, die schon länger schneefrei ist. Alle anderen Pflanzen warten noch vorsichtig ab, so wie rechts Hepatica transsilvanica 'Blue Jewel'.

Die 16 Obstbäume sind endlich gepflanzt und die ersten beiden Schattenbeete sind frühlingsfit gemacht - ich hätte eigentlich noch keine Eile gehabt, aber es treibt schon so viel aus, dass ich später wohl kaum mehr in die Beete steigen kann.

5. Februar 2011

Chilisaat und Gartenlinks


Gemüse pflanzen und säen ist sonst eigentlich nicht so mein Ding (die umfangreichen Gemüsebeete, die unser Garten neben den Stauden beherbergt, werden allesamt von meiner Mutter bearbeitet und betreut. Allerdings ernte ich hin und wieder ;-)) und außerdem sind sie keine Stauden - aber seit wenigen Jahren säe ich jeden Frühling Chilis und später auch Tomaten aus. Es ist eine ganz besondere Freude, bei Schnee und Frost Erde zum Auftauen ins Haus zu tragen, auszusäen und damit das neue Gartenjahr zu beginnen. Seit mir der praktische Trick verraten wurde, Chilisaat warm zu stellen, keimen frische Samen innerhalb von vier Tagen. Oben zu sehen sind 'Jalapeño' -Sämlinge, aber auch einige andere Sorten ('Cayenne', 'Aji Cristal' und 'Criolla Sella') zeigen schon Grün.

Im Garten haben wir heute gemeinsam die elf restlichen Löcher für unsere Mostobstbäume gegraben, morgen haben wir vor, die dazuhörigen sechzehn Bäume endlich zu pflanzen, nachdem die Armen schon seit Ende November im Einschlag herumliegen müssen. Der frühe Wintereinbruch hat alle Pläne für eine rechtzeitige Versorgung durchkreuzt. Bei gemütlichen +9°C und Sonnenschein gräbt es sich aber auch viel leichter als bei typischem Winterwetter.


Weil der Winter aber sicher noch etwas dauern wird, möchte ich euch ein paar Links empfehlen, die ich immer wieder gerne besuche:

Viel Spaß beim Durchklicken und Genießen!

29. Januar 2011

Schöne Samenstände III

Wie bereits angekündigt, setze ich die Serie über zierende Pflanzenrückstände aus dem Vorjahr gezwungenermaßen fort, da es ansonsten kaum etwas zu berichten gibt. Hier liegen um die 15cm Schnee und es ist mit - 13°C recht kalt. Von den vielen Stauden im Garten sind nur mehr eine Hand voll vorhanden, der Rest liegt unsichtbar unter dem Schnee begraben.


Links oben sieht man die Reste von Pycnanthemum muticum, einer sehr gartenwürdige Bergminzenart, die aus Nordamerika stammt und deren silberne, weiche Blätter intensiv nach Minze riechen. Es ist ein kühler, angenehmer Minzeduft, der bei Liebhabern von Duftpflanzen bestimmt auf Begeisterung stößt. Die Blüten der winterharten Staude ähneln den von Monarden, sind aber viel kleiner und weiß mit winzigen Punkten. Insgesamt wirkt die Pflanze aber eher durch ihre silbernen Blätter, die auch auf den Stängeln zu finden sind und vor allem durch ihren tollen Duft!

Das rechte Bild zeigt die verbliebenen Stängel des Wasserdosts, Eupatorium purpureum 'Riesenschirm'. Diese stattliche Pflanze ist am besten im Hintergrund von Staudenbeeten aufgehoben, wo sie mit Gräsern und Stauden in rosa, lila und roten Tönen bestens wirkt.



Viel sieht man nicht mehr vom Blutweiderich, Lythrum virgatum 'Dropmore Purple', der eigentlich nur mehr aus vielen aufrechten Stängeln besteht. Im Gegensatz zum heimischen Blutweiderich, Lythrum salicaria, weist die Art L. virgatum, die aus Osteuropa und Asien stammt, verzweigter und buschiger, sodass Sorten davon im Garten bevorzugt werden sollten. Sie haben schmalere Blütenrispen, aber dafür viel mehr, sodass auch eine längere Blütezeit eingeplant werden kann.

Am rechten Bild sind letzte Reste einer Aster zu sehen. Ich habe heuer verpasst, die Astern abzuschneiden und fürchte daher zahlreiche Sämlinge, die ich aus lauter Spannung, was daraus werden könnte, alle aufheben muss...

22. Januar 2011

Der Winter ist zurück


Zum Glück ist der Winter mit Schnee und Frost (wie gewünscht :-)) in den Garten zurückgekehrt. Das Stängelchaos in den Beeten ist wieder versteckt und niemand muss darüber nachdenken, ob abschneiden jetzt schon sinnvoll wäre oder nicht. Sogar der Teich ist wieder zugefroren.

Ich bin froh, da der Garten im Winter mit Schnee viel schöner ist als ohne und Schnee zu Jänner und Februar einfach dazugehört, zumindest da, wo ich gärtnere; ganz abgesehen davon, dass man sich viel besser auf den Frühling freuen kann, wenn es so richtig kalt und winterlich ist.

17. Januar 2011

Beete jetzt schon aufräumen?


Sollte man wirklich schon jetzt die Beete zurückschneiden, allen Staudenschnitt entfernen und den Garten frühlingsfit machen? Kater Oskar und ich waren uns einig: nein. Wir mögen das wilde Chaos, das an den letzten Sommer erinnert und daran, dass es bald wieder zu wuchern beginnen wird. Außerdem wissen wir beide, dass es bestimmt noch mal so richtig Winter werden wird und wir nicht zwei Monate lang auf leere Beete starren möchten. Daher: Warten wir bis zur nächsten warmen Wetterperiode und dann räumen wir mit Begeisterung auf!


Vielleicht finden sich dann auch die einen oder anderen Frühlingsboten, denn bis auf ein paar grüne Spitzen schläft im Moment noch alles. Zwar tauchen Galanthus, Narzissen, Tulpen und andere bereits auf, aber das haben sie in warmen Wintern schon im Dezember gemacht. Da ich mich natürlich trotzdem schon sehr auf den Frühling freue, habe ich ganz vorsichtig dort und da etwas nachgebohrt (eine Unart, die, wie man so hört, weit verbreitet sein soll) und vieles gefunden: Hepatica haufenweise, erste Blüten von Cyclamen coum, erste Blüten von verschiedenen Primeln, Triebknospen von Brunnera, schon ziemlich weit entwickelte Triebe sämtlicher Lathyrus vernus - Pflanzen (*freu!!!*) und zahlreiche Epimedien, die schon in den Startlöchern stehen. Da sich hier aber vor Mitte März wohl nicht viel rühren wird, hoffe ich auf ganz viel Schnee, der den Garten bedeckt und erst garkeine Ungeduld auf den Frühling aufkommen lässt.


Von einem kleinen Ausflug habe ich euch ein Bild mitgebracht: Ziemlich genau gegenüber, am Fuß des Berges in der Mitte des Bilds befindet sich der Garten, von dem dieser Blog handelt.

7. Januar 2011

Schöne Samenstände II

Meine aus der Not, im Garten nichts Spannendes finden zu können, heraus begonnene Serie zu den schönen Samenständen geht aus dem immer noch gleichen Grund in eine weitere Folge (vermutlich werden noch ein paar folgen, wenn die restlichen Pflanzen freigetaut sind).



Diesmal haben mir die verblühte Ballhortensie 'Annabelle' ziemlich gut gefallen. Meine 'Annabelles' sind in den Beeten allerdings recht eingezwickt, wodurch sie statt kugelig-hübsche, gakelig-langen Wuchs aufweisen und eigentlich das ganze Jahr über so hässlich sind, dass ich sie am liebsten alle ausreißen würde. Weil das aber eine ziemlich anstrengende Arbeit ist und die Blüten im Winter dann doch ganz nett wirken, schneide ich während des Jahres immer wieder weg, was sie an Laub und Stängeln zuviel produzieren (vielleicht dünge ich sie heuer auch mal).

Am rechten Bild sieht man die Blütenrispen von Molinia arundinacea 'Transparent' verwoben mit einer ziemlich stacheligen Wildrose, die aber gut duftet und daher notgedrungen (und weil niemand sie entfernen möchte ;-)) bleiben darf. Im Winter sieht sie mit dem Raureif an ihren vielen Stacheln recht nett aus (soweit Rosen das können - ich mag sie nicht sonderlich).


Viel lieber habe ich die Pflanze links: Orlaya grandiflora, ein wirklich hübscher einjähriger Doldenblütler, dessen Samenstände noch lange nach der Blütezeit schön anzusehen sind. Heuer erstmals wirklich zierend sind auch die Samenstände von Coreopsis tripteris, einer im Spätsommer gelb blühenden, mehr als zwei Meter hohen Mädchenaugen-Art. Sie stehen straff und stabil aufrecht und sind auch durch den vielen Schnee Anfang Dezember nicht umgekippt.

4. Januar 2011

Partielle Sonnenfinsternis


Heute ausnahmsweise etwas Nichtpflanzliches: Wir hatten Glück mit dem Wetter und konnten bei strahlendem Sonnenschein die teilweise verdeckte Sonne bewundern. Die Bilder sind durch eine Schweißbrille hindurch aufgenommen, daher kommt die seltsame Farbe und Bild drei ist etwas verwackelt. Ich fand es faszinierend und war froh, dass es keinen Nebel gab wie wenige Kilometer weiter im Norden.