22. Februar 2021

Ja, mich gibt es noch. Und den Garten natürlich auch!

Nach nicht nur gefühlt ewiger Zeit möchte ich mich hier am Blog wieder einmal melden. Die letzten beiden Jahre waren ereignisreich - meine gesamte Konzentration und Freizeit wurde in jede Menge Projekte gesteckt, von denen einige nun langsam herzeigbar werden.

Einerseits ist da natürlich der Umzug: Vor ziemlich genau zwei Jahren im Frühling bin ich mit meinem Partner auf eine kleine Landwirtschaft etwa 40 Kilometer vom hier gezeigten Garten entfernt gezogen und seither graben und schneiden und werken wir dort jede freie Minute. Diese freien Minuten sind im Moment aber etwas rarer gesät, da wir im letzten Sommer Eltern geworden sind. Somit blieb für den Blog leider keine Zeit übrig, obwohl es viel Spannendes zu zeigen gegeben hätte.

Gibts schon seit August 2019
Gleich im ersten Sommer, nämlich im August 2019, erschien mein viertes Buch 'Blütenreich'. Es beschäftigt sich mit der Gestaltung mit Stauden und Zwiebelpflanzen, wobei ich robuste und in meinen eigenen Pflanzungen erfolgreiche Arten und Sorten näher beschreibe und gelungene Pflanzungen näher beschreibe - allerdings nicht nur eigene, sondern auch welche aus anderen Gärten, allen voran Beispiele aus den beeindruckenden Beeten von Joachim Hegmann. 

Im März vergangenen Jahres wurde das Buch beim Deutschen Gartenbuchpreis auf Schloss Dennenlohe sogar als bester Ratgeber ausgezeichnet. Leider konnte ich nicht vor Ort sein und habe so die Feierlichkeit und das Treffen mit vielen anderen Autorinnen und Autoren verpasst.

Erscheint demnächst!
Und dann war ich gleich wieder aktiv und in wenigen Wochen, Mitte März, wird mein mittlerweile  fünftes Buch veröffentlicht. Es trägt den Titel 'Wilde Wiesen' und ich habe es zusammen mit dem schon erwähnten Joachim Hegmann geschrieben, dessen wiesenartige Pflanzungen eine ganz tolle Möglichkeit bieten, auch in kleineren Gärten natürliche, farbenfrohe und durch die Jahreszeiten hindurch attraktive Pflanzengesellschaften anzulegen. Wir wollen ermutigen, neue Kombinationen auszuprobieren, den Charakter von Wiesen einzufangen und bewusst mit dynamischen Pflanzen zu gestalten.

 

Im Moment lege ich im neuen Garten allerlei Beete an, ein größeres Projekt zum Thema Schottergarten steht noch bevor und auch sonst wird so einiges Neues entstehen. Dabei möchte ich behutsam vorgehen, da die neue Gartenfläche von einer sehr schönen, seit Jahrzehnten ungedüngten Magerwiese umgeben ist, die ich natürlich erhalten und in den Garten integrieren möchte. Dort wachsen jede Menge Betonie, Schafgarbe, Wiesenflockenblumen unterschiedlichster Art, Labkraut, Margeriten und Glockenblumen, sodass meine Bienen (die mitübersiedelt sind) ein gutes Auskommen finden - ganz abgesehen vom herrlichen Anblick, den diese Wiese bietet.


Für die größeren Projekte hier im Hochholz (so der Hausname) werde ich das im Laufe des Jahres nachholen - wer die Entwicklung im "alten" Garten, den es natürlich nach wie vor gibt, verfolgen möchte, kann das auf dem Instagram-Profil von meiner Mutter und mir (auch ohne Anmeldung) nachholen. Aufgrund allseits bekannter Umstände gab es leider keine Tage der offenen Gartentür und auch für heuer warten wir die Entwicklungen noch ab. 

Ein winterliches Bild von Ende Dezember zeigt auch ganz schön, dass noch viel Platz zum Graben und Gestalten ist! Ich wünsche allen ein gutes Gartenjahr und ein paar erste schöne Frühlingstage!

2 Kommentare:

  1. Oh wie schön wieder auf dem Blog zu lesen. Glückwünsche zum Kind und euch eine wunderbare Zeit auf dem neuen Hof. Mit kindern und eigenem Grund fing auch bei mir die Gartenfreude mit Stauden, sommerblumen und vor allem Gemüse undobst an. Für die Enkel gab es große Erbsen- und Erdbeerbeetebeete und mehr. Als meine Enkelin mal sagte : "Oma ich weiß nicht, wie Radischen aussehen. Nun hat sie selbst einen bunten Garten.
    Die unseligen Schottergärten werden auch hier immer mehr, dabei könnte man darin wunderbare pPräriegärten anlegen. Nur es fehlen hier Vorbilder. Nur wie erreicht man diese Gärtner...die sich einfach nicht auskennen und Gärtnern nur arbeiten bedeutet. Lg von Frauke, habe gerne auch bei instragam geschaut.

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  2. Ein wunderbarer Gartenblog. Ich verbinde mit Frühling immer das setzen und aufblühen im Garten. Die Sonne kommt wieder heraus, es wird wärmer und man kann endlich in den Garten...

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