Wir in der Sendung Natur im Garten (---> klick)

23. September 2016

Voller Blüten Richtung Herbst

Im Garten beginnt jetzt, mit dem Herbstanfang, noch einmal eine sehr bunte, üppige Zeit. Das verwundert viele, dabei könnte der Effekt mit noch mehr Astern deutlich verstärkt werden. Nachdem ich mir vergangenen Sommer vorgenommen habe, noch mehr von ihnen in Beete zu pflanzen, ist es nun schon deutlich farbiger geworden. Ausbauen könnte man diesen Effekt mit verschiedenen Goldrutenarten (einen lesenswerten Artikel gibt es dazu gerade in der Gartenpraxis) sowie noch mehr Knöterich. Dieser entwickelt sich bei uns so prächtig, dass sich mittlerweile in fast jedem Beet einer befindet.

Das Beet gegenüber vom Haus (Vordergrund) wird besonders gut gepflegt, weil man es ständig sieht und auch, weil es voller Schneeglöckchen ist - daher wird es im Winter als erstes geschnitten; heuer habe ich außerdem einen Teil umgestaltet und von Giersch befreit (ja, den hab ich leider, und zwar überall). Dass es trotzdem nicht ganz leer ist, verdanke ich den Astern und den Umstand, dass ich recht kontrolliert gerodet habe (das ist schwerer als Kahlschlag, weil man ständig aufpassen muss, nichts mitauszureißen, das man eigentlich behalten möchte). Die schneeweißen Leucanthemellas im Beet im Hintergrund erfreuen mich jedes Jahr, sie sind einfach großartig und dazu robust, konkurrenztolerant und unkompliziert. Nur der Sommer letztes Jahr hat sie etwas ausgebremst.

Das gleiche Beet, nur das andere Ende und früher am Tag: Dort habe ich schon im Frühling umgestaltet, es war eine der ersten Aktionen im Februar und ich bin sehr zufrieden. Der wunderschöne rote Knöterich ist 'Blackfield', den ich seit 7 Jahren habe und der nirgends wirklich Fuß fassen kann. An dieser Stelle wird er jetzt noch am schönsten. Daneben blüht eine Glockenblume (Campanula lactiflora) noch einmal, nachdem ich sie im Hochsommer aufgrund akuter Umfalleritis nicht bloß zurück-, sondern komplett abgeschnitten habe. Das sollte ich wohl jedes Jahr tun, bislang hatte ich Angst vor dem riesigen Loch, dass sie temporär hinterlässt - aber das wächst schnell wieder zu.

Im Schotterbeet werden die Blüten nun weniger - aber die lila Herbstaster in der Mitte des Bilds ist noch ausstehend. Ich freue mich schon, wenn 'Purple Dome' loslegt!

Hier blüht sie schon, zusammen mit einer hellblauen Aster, deren Namen ich vergessen habe. Links daneben wächst Calamintha nepeta, die Steinquendel, ein Bienenmagnet und Dauerblüher den ganzen Sommer über.

Bunt ist es auch noch im Kräuter- und Duftbeet von Mama. Verschiedene nicht winterharte Salbeipflanzen beginnen erst jetzt mit der Blüte, dazu kommen Verbena bonariensis, Monarden, Wicken, Fenchel, Dill und rote Melde. Ein toller Mix - ich bin schon gespannt, wie es kommendes Jahr aussehen wird!

Im unteren Bereich des Gartens ist es nun eher grün. Der Teich, den ich hier viel zu selten sehe, fassen viele Gräser ein, er sieht aus wie ein natürlicher Tümpel, der inmitten von Wiesen liegt. Die Beete rundherum sind in Hinblick auf die Frühlingswirkung gepflanzt und hatten mit Phlox den letzten Blütenflor - immer, wenn ich noch etwas reinpflanzen möchte, grabe ich Frühlingsblüher aus. Der untere Gartenbereich darf also von Spätwinter bis Hochsommer wunderschön sein, danach geht er in seine wohlverdiente Pause... mit Winden überwuchert, von Goldnesseln durchsetzt - aber irgendwo darf es auch mal wild sein.

Ich wünsche euch schöne Frühherbsttage mit Morgentau und warmen Nachmittagen! Meine nächsten Tage werden mit dem Vergraben von Blumenzwiebeln gefüllt sein... wenn man dazu bloß nicht in die vollen Beete kriechen müsste!

20. September 2016

Pflanzen am Naturstandort (3) - Gentiana asclepiadea

Diese im gesamten Alpenraum und auch darüber hinaus recht weit verbreitete Enzianart blüht vom Spätsommer bis in den Herbst hinein. Sie hat lange, bogig überhängende Triebe, an denen die Blüten an der Oberseite sitzen und nach vorne schauen - eine ganz eigenartige Wuchsweise, die innerhalb der Art auch variiert: So gibt es aufrechte Exemplare, welche mit gewohnt kreuzgegenständigen Blättern, aber auch welche, bei denen das Laubwerk tatsächlich gegenständig ist.

Klassische, überhängende Wuchsform
Der Schwalbenwurzenzian wächst auf feuchten bis nassen Stellen besonders gern, aber da, wo er vorkommt, ist er nicht sehr heikel und ist auch an trockeneren, bisweilen auch sehr steinigen und sonnigen Stellen zu finden. Wurde Wald abgeholzt, kann er auch mitten in der Sonne überleben - aber Sämlinge finden sich dann nur wenige.



Am besten wächst er aber an feuchten, halbschattigen Stellen, wo er von Fuchsgreiskraut (Senecio fuchsii), Eupatorium cannabinum und Solidago virgaurea, der heimischen Goldrute, begleitet wird. Alte Pflanzen können beeindruckende Ausmaße annehmen!

Hier sieht man drei aufrecht wachsende Pflanzen - in den hiesigen Beständen offenbar nichts Ungewöhnliches.


Einige Exemplare blühen sehr dunkel; wenn man etwas Glück hat, findet man auch rosa und weiß blühende Pflanzen sowie welche in hellem Blau. Im Gebirge kann die Pflanze bis auf etwa 2000m Seehöhe wachsen - in der von mir besuchten Region reichte das Vorkommen etwa bis 1500m, danach wird es zu steinig und mit dem Humus fehlt auch die Feuchtigkeit.


Im Übrigen mögen es die Enziane allgemein zwar sauer bevorzugen, der Schwalbenwurzenzian ist dabei eine Ausnahme und mag Kalk. Das hält ihn aber nicht auf, auch in Mooren vorzukommen - wohl einer der Gründe für seine weite Verbreitung, denn heikel ist er sicher nicht. Auch dichter Nachbarbewuchs scheint ihm nichts auszumachen - die Pflanzen blühen so spät, dass ihnen die volle Aufmerksamkeit der Bestäuber sicher ist und ihr Wuchs trägt dazu bei, andere Pflanzen zu überragen oder zu verdecken.


Hier eine klassische Gemeinschaft in einem alten, unterholzlosen Fichtenwald. Zwischen Farnen, Solidago virgaurea und Helleborus niger fühlen sich auch die Enziane wohl. Wenn es sehr dunkel ist, breiten sie die Stängel eher aus und diese wachsen auch länger (bis zu einen Meter lang), in der Sonne bleiben sie niedriger. Ob sie aufrecht oder überhängend sind, war zumindest an diesem Standort keine Frage des Lichts!



Kühe fressen den Schwalbenwurzenzian nicht. Sie futtern so knapp rund um die Enziane herum, dass diese wie Blumensträuße in den Weiden übrigbleiben und weithin leuchten. Dieser besondere Umstand ist auf ihren bitteren Geschmack zurückzuführen - man denke an den sicher heilsamen, aber leider auch unerfreulich grausigen Enzianschnaps aus der Wurzel von Gentiana lutea.

Hier die schattigeren Randbereiche seines Lebensraums - ein alter Fichtenwald im Bereich Großer Pyhrgas und Scheiblingsstein (südliches OÖ, Haller Mauern).

Auf einem abgeholzen Hang sind interessante Motive entstanden - ganz von selbst, aber durchaus anregend für Gartenbereiche.

An sonnigeren Stellen und wo es feucht genug ist, bildet Eupatorium cannabinum große Büsche, deren Blüten zahllose Insekten und vor allem Schmetterlinge anlocken. Sie sind im Spätsommer eine willkommene Nahrungsquelle, auch für Honigbienen.

An einigen Stellen ist der Boden trotz Kalkuntergrunds so sauer, dass sogar Heidelbeeren vorkommen.

Und hier ein Bild vom Weg auf unser eigentliches Ziel, den Scheiblingstein (Blick nach Osten über die Fortsetzung der Hallter Mauern Richtung Gesäuse).

Übrigens ist der Blog heute 5 Jahre alt geworden - das habe ich ja komplett verpasst! Die passenden Überraschungen dazu gibts dann im Frühling :-)

13. September 2016

Tiefes Licht

So, nun ist es endlich wieder soweit: Sogar mittags in der Sonne schaut das Licht deutlich nach Herbst aus, die richtigen Pflanzen blühen auch und auf einmal, ein Ding weniger Tage, ist der Garten wieder richtig, richtig schön. Das klingt ziemlich übertrieben nach einer Letzt-aber-erst-recht-Reaktion, weil viele jammern, ihr Garten wäre nun nix, aber mir kommt es jedes Jahr so vor, ganz zuverlässig.

Das Beet gegenüber vom Haus wurde von mir stark umgestaltet. Und auch der Zufall hat mitgeholfen: Die Rudbeckia dort ist ganz von selbst aufgetaucht.

Nach einer hochsommerlichen Wucher- und damit verbunden Rückschnittphase kommt das Gartenjahr nun in seinen finalen Abschnitt - und wer das irgendwie traurig findet, weil er Winter und Nebel und Kälte und Frost nichts abgewinnen kann, der grabe mal testweise nach ein paar Schneeglöckchen: Die sind nämlich schon fertig. Mit etwas Glück sinds keine fünfeinhalb Monate mehr, und sie werden blühen, also kein Grund, schon jetzt bedrückt zu sein.


Persicaria amplexicaule 'Firetail', Eupatorium, Leucanthemella serotina,...

Die hohen Staudenbeete stehen noch immer in voller Blüte. Dazu tragen neben Gräsern vor allem die Staudenknöterich-Sorten, der Wasserdost und nun zunehmend die Astern bei, die neben den Insekten auch mich begeistern. Mein einziges Problem ist der Platz, den sie schon den ganzen Sommer über fordern - und daher nur begrenzt in Beete gestopft werden können, wobei man schon ehrlich zugegeben muss, dass sie einen feinen grünen Hintergrund für alles andere Blütige abgeben; also durchaus gut integrierbar sind, besonders die Raublattastern.

Monarden, Fenchel, Dill und andere

Das Kräuterbeet vorm Glashaus ist ebenfalls in voller Blüte. Verschiedene Duft- und Aromapflanzen wurden dort von Mama versammelt und machen uns und den Insekten Freude. Ich hätte nicht gedacht, dass die welken Dolden des Dill in einer Pflanzung so schön sein können und durch den rostroten Welketon so gut zu den Monarden passen.

Calamagrostis bachytricha

Am Abgang zum Teich haben sich die Diamantgräser selbstständig ausgebreitet. Ich werde sie im Frühling etwas einschränken müssen, aber jetzt im Herbst ist der Effekt unübertroffen! Die Anemonen rechts versuchen wir schon lange auszurotten. Sie blühen auch, wenn man ihnen dreimal im Jahr alles Laub wegrupft ;-).

Mosla dianthera / Isodon umbrosus / Plectranthus excisus  - Hat wer eine Idee?

Meine bislang noch immer nicht schlüssig bestimmte blüht nun als riesige, 1,4m hohe und 2m breit auslagernde Großstaude im Schatten und lockt dort die Bienen an.


Aconitum napellus
In den Schattenbeeten tauchen nun die ersten Blätter der Frühlingscyclamen auf. Herbstblühende Alpenveilchen habe ich leider erst wenige, aber daran werde ich arbeiten!

Abgesehen vom Schauen und Freuen war in den letzten Wochen auch Häckseln am Programm. Wenn es sich noch im Herbst ausgeht, werde ich einige Beete noch im alten Jahr mulchen und vielleicht die Gartenstellen, wo sich viele Schneeglöckchen verstecken, schon jetzt zurückschneiden.

Und eine größere Blumenzwiebelbestellung wird ja auch noch eintreffen!

31. August 2016

Das Trockenbeet ist ein Jahr alt!

Dieser Tage ist es nun soweit - seit einem Jahr besteht die Kiesfläche gegenüber dem Haus, seit den ersten Septembertagen 2015 wachsen dort auch Pflanzen. Viel Worte für ein Fazit brauche ich nicht, außer, dass es eine Bereicherung des Gartens darstellt und das ganze Jahr über meine Lieblingsfläche im Garten war.

Die Blüte der Berkheya - sie soll als Beispiel dienen, wie gut sich Pflanzen entwickeln, wenn der Standort richtig gewählt wurde.

So sahen die drei Pflanzen dann Anfang Mai aus.

Und so aktuell :-)

Und hier noch eine kleine Übersicht über die Entwicklung in den letzten 12 Monaten!



25. August 2016

Vor den Astern

Im Hochsommer ist der Garten in manchen Jahren für einige Zeit blütenlos gewesen; besonders, wenn es sehr heiß ist, kann das passieren. Heuer hat es definitiv genug geregnet und eine Menge Stauden läuft jetzt zu Hochform auf. Bald werden die Astern die Beete ergänzen und im September für neue Einblicke sorgen.


In diesem Beet wurde im Vordergrund ein Stück ergänzt, weil der schmale Rasenstreifen zwischen Grundgrenze und Beet aufgelassen wurde. Neu sind daher die gelben Rudbeckia nitida 'Herbstsonne', die ich bisher nie mochte, aber letzten Herbst in einer Rettungsaktion doch mitgenommen habe. Und siehe da, mein Rosa-Lila-Weiß-Beet wird nicht zerstört durch das Gelb, sondern deutlich aufgewertet. Also keine Angst vor Farbe!


Vor allem nicht, wenn der farbliche Dreiklang aus Weiß-Rosa-Gelb sich ohnehin woanders auch schon eingeschlichen hat. Starb der weiße Phlox letzten Sommer noch den Trockentod, so hat er sich heuer deutlich regeneriert und verdeckt fast den dahinterwachsenden Wasserdost. Davor dann Molinia 'Transparent' und Pennisetum sowie die großartige Kalimeris incisa 'Madiva', eine helllila Sommeraster. Und Gelb ist auch da - in Form von Helenium, leider umgefallen. Das passiert immer, wenn es regnet und ich lerne nie draus.

Überall im Garten ist der rote Knöterich in der Verwendung. Er ist einfach eine tolle Pflanze: Standfest, schöne Farbe, Insektenweide, Dauerblüher, robust. Mit Dolden und feinen Gräsern eine einfache Kombi, jederzeit erweiterbar um lila Kerzen (Blutweiderich, Agastachen) oder große Blütenstände (Phlox, Sonnenhut).

Das neue Beet an der Garage werde ich demnächst in einer Vorher-Mittendrin-Nachher-Serie vorstellen. Es ist erst heuer angelegt worden und ich mag es sehr. Hier ein kleiner Ausschnitt mit der schon erwähnten Kalimeris 'Madiva', den Blüten von Bronzefenchel, gelbem Fuchskraut (Senecio fuchsii 'Doria'), Pseudolysimachion longifolium 'Hermannshof' in Lila und fast nicht im Bild, weißer Staudenknöterich und Molinia 'Transparent'.

Hier auch ein Detail aus diesem Beet: Ein Sanguisorba-Sämling und das schon mehrfach erwähnte Molinia, im Hintergrund Miscanthus 'Federweißer', eine äußerst frühblühende Sorte.

Und hier alles gemeinsam mit einigen Astern noch dazu. Dieses Beet wird wohl bis zum Frost sehenswert sein.

17. August 2016

Abendlicht

Nach ein paar Tagen Zusammenraufen mit der neuen Kamera kann ich nun endlich mal passable Bilder vom Abend- und Morgenlicht im Schotterbeet zeigen - es ist nun möglich, das kühle Morgenlicht und die warmen Töne am Abend realitätsgetreu einzufangen. Und in den nächsten Tagen kommt dann mal der restliche Garten dran, ich glaube, ich zeige seit Mai nur das Trockenbeet.

Hier also ist Abend im Trockenbeet. Die blütenreichen Büsche vorne sind Gamander (Teucrium lucidrys) und Bergminze (Calamintha nepeta), beide werden von den Bienen geliebt.
Ich hoffe, Rudbeckia missouriensis kommt auch nächstes Jahr wieder, es scheint hin und wieder Probleme mit der Langlebigkeit zu geben - das wäre schade, denn die Pflanze ist standfest, blütenreich und trockenheitstolerant.
Im Kontrast dazu das kühle Morgenlicht, kurz bevor die Sonne über den Berg schaut. Alles ist noch voller Tau, die Silene frivaldskyana zeigt gerade viele offene Blüten, die Artemisien sind noch nicht luftig-fluffig. Links vorne noch eine Silene als niedliche Polsterpflanze: Silene schafta 'Splendens'
Stipe tenuissima ist auch noch etwas nass.

Die ersten Sonnenstrahlen treffen auf Achnatherum calamagrostis, das im Garten an anderer Stelle ständig umkippt, hier aber straff aufrecht und wunderschön das Beet dominiert.

Kurz vor Sonnenuntergang kommt dann der Moment von Pennisetum orientale 'Karley Rose'.
Die Samenstände von Silene latifolia zieren auch noch lange nach den weißen Blüten.

Achnatherum ist auch am Abend wunderschön, links ragen Knautia macedonica, Linum und Allium sphaerocephalon ins Bild.

Unermüdlich, schon seit Juni, blüht Scutellaria baicalensis. Davor schiebt Allium 'Millenium' zwei Blüten; ich hoffe auf regen Zuwachs dieser wunderschönen, den ganzen Sommer über blühenden Sorte, einer Kreuzung aus A. senescens und A. nutans, die nicht einzieht.

12. August 2016

Sizilien

Die Entscheidung, wohin es im Sommer gehen soll, ist bei uns nur vordergründig schwer: Am Ende sind wir in den letzten Jahren immer in der Mitte und im Süden Italiens gelandet, beginnend von Umbrien haben wir uns weiter Richtung Kalabrien gewagt und nach dem letztjährigen Aufenthalt in Sardinien war Sizilien für heuer die logische Konsequenz (Bilder zu einigen Reisen gab es schon hier am Blog: Sardinien, Apulien/Molise/Abruzzen, Marken/Abruzzen). Wie bisher haben wir fast alle größeren Städte außen vor gelassen und uns auf die Küstenregionen und das Landesinnere konzentriert. Und auch wenn Sizilien wirklich dicht besiedelt ist: Es gibt viele, viele wunderbare Orte und es die zwei Wochen waren wieder einmal viel zu kurz für alles, was wir sehen wollten! Im Folgenden zeige ich euch ein paar lose Eindrücke von dieser herrlichen Insel.

Blick vom Monte Cofano Richtung Südwesten

Wanderweg im Naturreservat Zingaro (im Frühlings gibts dort viele Orchideen!)

Blich auf Scopello

Levanzo (unglaublich klares Wasser gibt es dort!)

Am Strand von Capo d'Orlando, im Hintergrund die Äolischen Inseln

Die Scala del Turchi nahe Agrigento

Der Concordiatempel im Valle dei Templi

In der Madonie

Cefalù

Blick über den Krater von Vulcano Richtung Norden (Lipari)

Schwefelfumarolen am Kraterrand auf Vulcano

Irgendwo bei Agrigento

Pfad hinunter zu den Cavagrande del Cassibile

Und unten - so wunderschön! :-)

Im Süden des Ätna (links, knapp nicht im Bild Catania)

An der Nordostflanke des Ätna

Blick vom Süden auf den Ätna

Und sehr, sehr viel Ätnaginster, der die gesamte Bergflanke in Duft hüllt.

Wir waren, wie bisher immer, mit dem eigenen Auto unterwegs. Die Hinfahrt haben wir uns durch die Fährpassage Livorno - Palermo verkürzt, die Rückfahrt erfolgte auf dem Landweg. Unsere Unterkünfte waren Hotels, B&Bs und Agritourismobetriebe, die wir allesamt weiterempfehlen können! (Fragen dazu gerne per Mail) Das Wetter war, bis auf ein paar Tage, die sehr windig und kühl waren, angenehm und keineswegs Richtung 40°C (wie es für Mitte Juli zu erwarten gewesen wäre).

Das Land hat uns durch sehr abwechslungsreiche Landschaften, großartiges Essen und äußerst freundliche und hilfsbereite Menschen beeindruckt. Wie immer wäre es mein Traum, die südlichen Regionen Italiens einmal im Frühling zu bereisen, wenn alles blüht. Und weil ich immer wieder gefragt werde: Nein, uns stört die Hitze nicht, und auch nicht die karge, trockene Leere der Landschaft. Es ist erholsam, einmal weithin sehen zu können und auf sonnenverbrannte Berge zu wandern. Der grüne Dschungel umgibt mich zuhause ohnehin das ganze Jahr - und ich habe mich auch sehr gefreut, ihn wiederzusehen :-)