19. Dezember 2010

Staudenbeete im Schnee


Nach Schnee und Matsch kam Anfang dieser Woche wieder Schnee, sodass wir mittlerweile wieder um die 30cm haben. Nach diesem Hin und Her stehen allerdings nur mehr die standfestesten Stauden, alle anderen sind geknickt, niedergebogen oder schlicht vom Schnee zu Boden gerungen worden - ich hätte also einiges mehr bereits früher im Jahr abschneiden können. Wirklich schön präsentiert sich die oben gezeigte Phlomis tuberosa 'Amazone', die bereits Anfang Juni geblüht hat und bis jetzt aller Witterung trotzen konnte.


Die anderen Stauden liegen in mehr oder weniger wirren Knäueln in den Beeten herum und machen meine Hoffnungen auf Winteraspekte zunichte und mit meinen Pro-Argumenten für das Abschneiden erst im Frühling stehe ich ziemlich blöd da... Wenigstens sind die Beete nicht leer ;-).


Manche Clematis haben ihr Laub noch behalten, das jetzt in der Wintersonne leuchtet. Ansonsten ruht der Garten und verträgt sämtliche Minusgrade ohne Probleme. Hoffentlich hält sich der Schnee noch etwas!

Kommentare:

  1. Tolles Foto,Kathrin, deine ausdauernde 'Amazone'.
    mvG Hermann

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  2. Liebe Katrin,
    Es hätte ja den ersten Schnee erst im Februar geben können, wie in so manchen vergangenen Wintern und die Stauden hätten darüber hinweggetröstet. Dieser Winter hat schon früh die weiße Pracht gebracht mit den von dir genannten Nachteilen. Ich würde damit auch eine Lanze fürs Frühjahrgemetzel brechen. Da hat man sich dann wirklich endgültig an den vorjährigen Trieben sattgesehen, nicht wahr?
    Bei mir halten Salbei und Lavendel eisern die Stellung, ich schaffe es nicht einmal da, die Blüten abzuschneiden ;o)
    Ganz liebe winterliche Grüße
    Elisabeth

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  3. Ich muss sagen, mein Garten sieht mit seiner Schneedecke wahnsinnig "ordentlich" aus, aber mittlerweile ist es mir schon zuviel des Guten...
    Langsam wissen wir nicht mehr, wohin mit dem Zeug, vor allem vor der Haustür...
    Viele Grüße
    Elke

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